Autoleasing – Mit Leasing zum Traumauto

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Autoleasing – Mit Leasing zum Traumauto 2017-02-14T14:31:43+00:00

Wenige Menschen erfüllen sich ihren Traum vom neuen Auto, indem sie den Kaufpreis bar bezahlen. Vor allem zwei Formen der Finanzierung sind im Handel mit Fahrzeugen verbreitet: Die Finanzierung über einen Kredit, meist spezielle Auto-Kredite, und die verbreitete Alternative zur Finanzierung über einen Kredit, das Autoleasing.

Der Unterscheid zwischen dem Auto-Kredit und dem Auto-Leasing ist schnell dargestellt: Bei der Finanzierung eines Fahrzeuges mit einem Kredit kauft der Kunde das Fahrzeug und zahlt an eine Bank den Preis nebst der Kreditkosten, darunter vor allem die Zinsen. Nachdem die letzte Rate bezahlt ist, gehört das Fahrzeug dem Kunden.

Beim Autoleasing hingegen wird kein Kauf-, sondern eher ein Mietvertrag abgeschlossen. Der Leasingkunde wird nicht Eigentümer des Fahrzeugs, sondern zahlt mit seinen monatlichen Leasingraten lediglich für die Nutzung des Fahrzeuges. Am Ende der Vertragslaufzeit muss das Fahrzeug wieder an die Leasinggesellschaft zurückgegeben werden.

Ursprünglich war das Autoeasing vor allem für Unternehmen gedacht, die mit Leasingverträgen steuerliche Vorteile erreichen können. Die Kosten für geleaste Fahrzeuge können direkt steuerlich geltend gemacht werden und reduzieren somit die Steuerlast. Beim Kauf von Fahrzeugen hingegen wird der Anschaffungspreis über einige Jahre abgeschrieben, was die Steuerlast erhöht.

In den vergangenen Jahren ist das Autoleasing jedoch auch bei Privatpersonen immer beliebter geworden. Sie haben zwar in der Regel keine steuerlichen Vorteile von einem Leasingvertrag. Jedoch sind Leasingraten meist günstiger als die Raten für einen Kredit bei vergleichbaren Neuanschaffungen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten. Ein Leasingfahrzeug ist für Privatleute meistens nur dann günstiger, wenn sie das Auto nach Ende der Vertragslaufzeit nicht behalten, sondern ein neues Fahrzug anschaffen wollen.

Fachmännischer Rat ist hierbei unerlässlich, denn die monatlichen Leasingraten werden auf eine komplexere Art berechnet als Kreditraten. Letztere setzen sich aus dem Kreditbetrag, den Zinsen und sonstigen Kosten zusammen – geteilt durch die Vertragslaufzeit. Beim Leasing hingegen drohen Fallstricke, die vorher bedacht werden wollen, damit es keine Überraschungen gibt.

Generell setzt sich eine Leasingrate aus den Anteilen von Anschaffungspreis, Wertverlust, Zinsen, Kosten, Steuern und Gewinnspanne zusammen. Reduziert wird die Rate durch Leasingsonderzahlungen, die am Ende beziehungsweise am Anfang des Vertrages geleistet werden. Konfliktbeladen ist oftmals das Ende eines Leasingvertrages, wenn die Endabrechnung ansteht. Der Leasingnehmer hat nämlich die Kosten der tatsächlichen Nutzung zu zahlen.

Dazu gibt es im wesentlichen zwei Modelle: Am verbreitetsten sind beim Autoleasing die Kilometerverträge. Bei ihnen wird eine jährliche Kilometerleistung vereinbart. Wird sie überschritten, muss der Leasingnehmer pro Kilometer einen bestimmten Betrag nachzahlen. Werden weniger Kilometer gefahren, gibt es Geld zurück. In selteneren Fällen wird statt der Laufleistung der reale Restwert des Fahrzeuges ermittelt und verrechnet. Gerade hier sind die Kosten unkalkulierbar, denn bei Vertragsabschluss kann niemand einschätzen, wie sich der Wert für ein bestimmtes Modell entwickeln wird. Zudem droht Streit um die Bewertung des Fahrzeuges.

Behält man diese Eckpunkte beim Vertragsabschluss im Hinterkopf, kann Autoleasing auch Privatleute dem Traum vom neuen Auto ein Stück näher bringen.